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2009 5/Nov

Ich habe eine Mission bis zum 15.11.: Ich will, dass DU mit DEINER Stimme die Grünen veränderst

An diesem Sonntag wählen wir Grüne die KandidatInnenliste für die kommende Wiener Gemeinderatswahl. Obwohl ich bei dieser Listenwahl nur mehr als Solidaritätskandidatin antreten werde (warum ist hier nachzulesen), will ich möglichst viele Menschen motivieren an diesem Sonntag unsere Liste mitzubestimmen. Mir sind die Grünen nämlich nicht egal. Und diese Wahlauseinandersetzung schon gar nicht. 2010 wird die Mutter aller Wahlschlachten. Und es wird nicht zu letzt an unseren KandidatInnen liegen, wie gut oder schlecht wir uns schlagen.

Wahlberechtigt an diesem 15.11. sind alle Grünen Mitglieder und Grünen UnterstützerInnen (Details sind hier nachzulesen). Und davon gibt es jede Menge. So rund um die 1500. Zu Landesversammlung kommen üblicherweise zwischen 150 (wenn`s nix spanenndes gibt) und 500 (bei der letzten Listenwahl). Also bei weitem nicht alle, die eigentlich wählen dürften. Und damit meine ich natürlich auch und besonders alle jene, die sich über die Grünen Vorwahlen angemeldet haben. Da haben einige im Landesvorstand viel Porzellan zerschlagen. Leider. Aber immerhin 230 Grüne VorwählerInnen sind wahlberechtigt. Und die will ich ALLE bei der Landesversammlung sehen. Die einzige Ausrede, die gilt ist Schweinegrippe. Sonst gar nichts. Weil sonst war alles umsonst!

Warum manch nicht kommen, hat viel mit persönlichen Entscheidungen zu tun (Ausflug auf die Rax statt Austria Center) und auch Enttäuschungen was unsere Politik betrifft.

Bloss: wenn man von seinem Wahlrecht nicht Gebrauch macht, wird sich nie was ändern!

Daher habe ich mir vorgenommen in den kommenden 10 Tagen alles zu tun was mir so einfällt, um möglichst viele Menschen zu animieren der Verbesserung Grüner Politik einen Sonntag zu schenken.

Folgendes biete ich also an: ab morgen gibt es täglich eine Skype-Konferenz, quasi eine “virtuelle politische Sprechstunde”. Da beantworte ich gerne alle Fragen, von “Warum soll ich da hingehen, meine einzelne Stimme ändert doch nichts” bis hin zu “Wer sind denn gute KandidatInnen (klarerweise aus meiner rein subjektiven Sicht).

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2009 4/Nov

Ein unspektakulärer Ausschuss…

Post Nr. 1
AZ 02683-2009/0001-GFW; MDS – K-783/09

Tätigkeitsbericht des Rechnungshofes in Bezug auf die Bundeshauptstadt Wien; Verwaltungsjahr 2008

Einstimmig zur Kenntnis genommen

Post Nr. 2
AZ PGL – 03782-2009/0001 – KVP/GAT; ÖVP

Antrag der Gemeinderäte Ing. Mag. Bernhard Dworak und Dkfm. Fritz Aichinger betreffend die Verhandlungen der Stadt Wien mit dem Bund bzgl. Bundesförderungen für Wiener Tourismusbetriebe

Einstimmig zur Kenntnis genommen

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2009 20/Oct

„Das Wichtigste in der Politik ist, dass man weiß, wann man aufhören soll“, gab mir mein Großvater mit auf den Weg, als ich zum ersten Mal für die Grünen kandidierte. Mein Großvater, der mich durch seine politischen Erfahrungen als Widerstandskämpfer gegen das NS Regime und ehemaliger Kommunist prägte, sollte recht behalten. Ich werde bei der Grünen Listenwahl im November nicht mehr auf einem wählbaren Listenplatz für die kommenden Wiener Gemeinderatswahlen kandieren. Ich habe diese Entscheidung schon vor längerem getroffen, der Zeitpunkt, sie bekannt zu geben, ist bewusst gewählt. Nach zehn intensiven Jahren mit den Grünen ist es Zeit, neue Projekte anzugehen.

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2009 13/Oct

Dieser Text ist in leicht gekürzter Version im Standard als Kommentar der Anderen erschienen: http://derstandard.at/1254311461119/Kommentar-der-anderen-Ich-habs-satt-meine-Herren

Seit Jahrzehnten halten großkoalitionäre Lobbyisten unser Land im Würgegriff gefangen. Und fast alle Parteien haben sich angesichts demographischer Realitäten den Wünschen der Seniorenverbände ausgeliefert. Erst in den letzten Tagen wurde dies wieder deutlich.

In mitten der schwersten wirtschaftlichen Krise seit Ende des 2. Weltkrieges feiern sich Blecha und Khol im Parlament ab und erstaunen mit immer frecheren Forderungen. Schon sehen sie sich als fünften Sozialpartner, als nächstes vielleicht die immerwährende Pensionserhöhung von 5% in die Verfassung?!

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